Lehrplan 21


Der Lehrplan 21 ist ein Projekt der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) zur Harmonisierung der Volksschule in der Deutschschweiz und zur Umsetzung der bildungspolitischen Vorgaben der Bundesverfassung (BV Art. 62 Abs. 4).
Der Lehrplan 21 ermöglicht somit den vereinfachten Übergang von einem Kanton zum anderen. Die Lernziele werden im Lehrplan 21 in Form von Kompetenzen beschrieben, denn Wissen alleine genügt nicht – Die Lernenden sollen dieses Wissen auch anwenden können. In der Regel beginnen die Beschreibungen mit „Die Schülerinnen und Schüler können…“.

Der Lehrplan 21 gilt für die elf obligatorischen Schuljahre vom Eintritt in den Kindergarten bis zum Abschluss der dritten Oberstufenklasse. Die Schweizer Schule Rom richtet sich nach dem Lehrplan 21, der alle Fachbereiche der Volksschule abdeckt, in denen die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Volksschule die verlangten Kompetenzen erwerben.

«Mit der Kompetenzorientierung ergibt sich eine veränderte Sichtweise auf den Unterricht. Lernen wird verstärkt als aktiver, selbstgesteuerter, reflexiver, situativer und konstruktiver Prozess verstanden.» (Grundlagen für den Lehrplan 21, D-EDK)

Ein Beispiel aus dem Deutschunterricht für die Arbeit mit Kompetenzen:
Es wird eine Geschichte gelesen (Kompetenzbereich Lesen), darüber gesprochen (Kompetenzbereich Sprechen) und anschliessend in Gruppen eine szenische Darstellung einstudiert (Kompetenzbereich Literatur im Fokus). Dabei werden auch überfachliche Kompetenzen mitgeübt. Fachliche und überfachliche Kompetenzen unterschiedlicher Niveauabstufungen werden in einem Unterrichtsvorhaben meist verbunden bearbeitet.