Communiqué des Verwaltungsrats der Schweizer Schule Rom

Angesichts der kürzlich in einer Tageszeitung erhobenen Vorwürfe bekräftigt der Verwaltungsrat der Schweizer Schule Rom das vorzügliche didaktische Konzept der Schule, das auf dem kulturellen Pluralismus, auf der ethnischen und religiösen Toleranz gründet. Dafür legen die Geschichte der Schule und die gesamte Arbeit der Lehrpersonen und der Schulleitung Zeugnis ab. Dies alles darf wegen eines von einem Lehrer unglücklich gewählten Textausschnittes nicht in Frage gestellt werden. Der Lehrer ist zu einer grösseren Sorgfalt bei der Textauswahl ermahnt worden und er hat sich sofort bei den Beteiligten entschuldigt.

Der Verwaltungsrat hat unter Leitung des Präsidenten, zusammen mit der Direktion und dem Vertreter der Lehrpersonen die Angelegenheit gründlich untersucht. Gestützt auf die Ergebnisse und auf viele Reaktionen von Seiten der Eltern- und Schülerschaft weist der Verwaltungsrat die erhobenen Vorwürfe des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit mit grösster Entschiedenheit zurück. Er betrachtet diese Vorwürfe als ungerecht und unbegründet. Der Verwaltungsrat drückt all jenen sein Bedauern aus, die sich in diesem Zusammenhang verletzt oder beleidigt fühlten. Er verurteilt ohne jede Einschränkung alle Formen von Diskriminierung oder von fremdenfeindlichem Verhalten.

Der Verwaltungsrat lädt die Schulgemeinschaft ein, weiterhin kontroverse Themen wie Menschenrechte, die Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft, Rassismus und kulturellen Pluralismus im Unterricht zu behandeln, wie es zur Tradition der Schweizer Schule Rom gehört.

 

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